Weniger sprechen und mehr aussagen – Ein Kommunikations-Workshop

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Weniger sprechen und trotzdem mehr aussagen – das klingt zunächst widersprüchlich, war aber nach 4 Stunden die überzeugende Essenz eines höchst interessanten Workshops mit dem renommierten Kommunikations-Trainer Professor Dr. Wolfgang J. Linker am 22. Februar in unserem Hause.

Zusammen mit interessierten Kunden erfuhren wir, wie leicht Kommunikation zu stören ist und wie man dies verhindern kann. Im Alltag wird es einem kaum bewusst: Ergeben das Gesprochene und non-verbale Signale wie Gestik, Mimik und Sprechweise kein stimmiges Bild, widersprechen sich also Inhalt und Form, so wird die Kommunikation für beide Parteien unnötig erschwert.

Wirkungsvolle Mikromuster

Kommunikation 2In unterhaltsamen Vorträgen und Gruppenaktivitäten lernten wir mehrere dieser sogenannten Mikromuster wie den „intelligenten Gesichtsausdruck“ kennen. Wir fanden heraus, warum Frauen von Natur aus als zugänglich und Männer als glaubhaft wahrgenommen werden und wie man sich die Stärken beider Geschlechter zunutze machen kann. Überraschend waren die Erkenntnisse, dass sogar ein konsequenter Blickkontakt die Kommunikation empfindlich stören kann und Sprechpausen keineswegs als Denkpausen interpretiert werden, sondern Gespräche sinnvoll steuern können.

Die Teilnehmer gingen mit neuen Einsichten nach Hause:

  1. Eine inhaltlich stichhaltige Aussage kann wirkungslos verpuffen, wirkt das Verhalten des Sprechers nicht überzeugend.
  2. Bereits kleinste Veränderungen des eigenen Verhaltens können die Wirkung auf andere fundamental verbessern.

Gespräche lenken ohne Manipulation

Der Betriebswirt Dr. Wolfgang J. Linker ist Professor für Marketing und Marketingforschung an der FH Flensburg und setzt sich seit rund 20 Jahren mit Kommunikationstechniken, insbesondere der „Impulskommunikation“ auseinander. Sie dient dazu, mit bewusst Kommunikation 3gesetzten verbalen und nonverbalen Anreizen bestimmte Reaktionen beim Gesprächspartner hervorzurufen. Dabei geht es jedoch keineswegs um Manipulation. Vielmehr soll der Anwender sich seiner Wirkung auf andere bewusst werden und darauf achten, dass Aussage und Verhalten im Einklang stehen – die Körpersprache also das Gesagte unterstreicht und ihm nicht widerspricht.

Alle Teilnehmer waren sich über die Wirksamkeit der oft verblüffend einfachen Anpassungen des eigenen Verhaltens einig.

Abenteuer Neuromarketing

Für uns als Experten für Marketing-Kommunikation war dieser Workshop ein weiterer Baustein in unserem Bestreben, das Thema Neuromarketing in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden weiter zu forcieren und neue Kenntnisse hinzu zu gewinnen.

Die Möglichkeit mit gezielten Reizen spontane Reaktionen hervorzurufen, bietet gerade auch in Hinblick auf den Einsatz im multi-medialen und mobilen Internet viel Raum für Gedankenspiele.

Mehr zum Thema Neuromarketing hier in unserem Blog.

 

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