Social Media – Gute Chancen für Unternehmen (2)

Socila Media

In den Anfangsjahren des Internets ähnelte der Informationsfluss noch demjenigen in den klassischen Medien. Es gab wenige „Sender“, die über das technische Know-how und Ressourcen verfügten, um Inhalte für einen großen Konsumentenkreis bereitzustellen. Und es gab Empfänger, die nach diesen Informationen suchten oder mehr oder weniger zufällig durch Verlinkungen auf diese aufmerksam wurden. Das ist heute anders.

 Social Media – Internet zum Mitmachen

Vor allem in den letzten 10 Jahren hat die Entwicklung der sogenannten Sozialen Medien dazu beigetragen, diese strikte Trennung in „Sender“ und „Empfänger“ aufzuweichen. Zwar gibt es im Internet nach wie vor „Leitmedien“, doch haben mittlerweile auch Menschen ohne Spezial-Kenntnisse die Möglichkeit, sich im Internet auszutauschen und einzubringen.

Es gibt für jeden Themen- und Lebensbereich entsprechende Websites vom Eisenbahnfreund-Forum über Arztbewertungsportale bis zur Frage-Antwort-Website für Erziehungs- oder Beziehungs-Themen. Während diese Beispiele aus dem „Mitmach-Internet“ (auch: Web 2.0) vor allem auf Meinungs- und Erfahrungsaustausch abzielen, geht es in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ eher um Selbstdarstellung und Beziehungspflege.

Facebook und Co. – Online-Identität zum Selberbauen

Als größtes soziales Netzwerk vereint Facebook viele typische Funktionen unter einem Dach: Profilseiten mit Text und Fotos, Empfehlungs-Funktionen, ein Chat, Spiele und die Möglichkeiten, andere Menschen in Gruppen einzuteilen und gezielt Informationen mit diesen zu teilen. Zwar kann das einzelne Mitglied einer solchen Gemeinschaft auch rein passiv die Inhalte anderer konsumieren, doch ist die Idee sozialer Netzwerke die Interaktion.

Jeder kann über diese Kanäle verbreiten, was er für interessant hält, solange es nicht gegen geltendes Recht verstößt – bei Bedarf (oder bei Unachtsamkeit) auch weltweit. Der Reiz liegt unter anderem darin, dass Kommunikation fast in Echtzeit möglich ist. Ob „Plauderei“ im Chat oder Schnappschüsse: alle Inhalte können unmittelbar nach Ihrer Produktion verbreitet und geteilt werden. Als beliebt oder erfolgreich gilt dabei, wer mit seinen Veröffentlichungen eine möglichst große Reichweite und Beliebtheit erzielt.

Chance für Unternehmen

In Deutschland hat Facebook über 20 Millionen angemeldete Nutzer. Unternehmen können dort mit einem Unternehmensprofil vor allem (potenziellen) Privatkunden besonders nah sein. Dort veröffentlichte Beiträge können nicht nur zu einem Dialog mit Zielgruppen führen, sondern auch von diesen verbreitet werden. Dies gelingt besonders gut bei unterhaltsamen oder nützlichen Inhalten. Das Unternehmen bleibt dabei immer als Quelle des Beitrags erkennbar und kann so Interessenten auf das Unternehmensprofil führen. Da Inhalte in sozialen Netzwerken von Natur aus eher kurz und knackig sind, ist ihre Erstellung nach etwas strategischer Vorplanung kein Hexenwerk.

Die Leitfragen sind: Wer ist die Zielgruppe und was interessiert sie? Ein Seitenblick zur Konkurrenz verrät oft, was gut wirkt und was nicht … Wer Social Media richtig angeht, kann sich in kurzer Zeit eine stabile Fangemeinde aufbauen. Wichtig ist, diese ernst zu nehmen und den Dialog nicht abreißen zu lassen. Menschen haben aufgrund der Anonymität im Internet keinerlei Hemmungen, ihre Meinung kundzutun. Dies kann ebenso zu euphorischer Begeisterung wie zu ungefilterter Kritik führen. Genau das macht soziale Netzwerke zu einem der wertvollsten Werkzeuge für Unternehmen – denn direkter kann Unternehmenskommunikation nicht stattfinden.


Worauf kommt es an im Internet? Und welche sozialen Netzwerke sind für Unternehmen sinnvoll? Mehr Infos rund um gutes Online-Marketing kurz & knackig auf www.n3mo.de


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