Willkommen im Internet der Dinge

Internet of Things

 
Wer sich in den letzten Monaten etwas intensiver mit den zahlreichen Prognosen, Ausblicken und Trends für das neue digitale Jahr 2015 beschäftigt hat, der ist möglicherweise des öfteren über der Begriff „Internet der Dinge“ gestolpert. Das hört sich erstmal recht harmlos an, ist aber ein wichtiger und weitreichender Schritt in die Zukunft des Internets.

Dabei geht es tatsächlich und hauptsächlich um Dinge. Dinge aus unserem Alltag. Dinge wie Kühlschränke, Telefone, Kaffeemaschinen, elektrische Zahnbürsten, Autos oder auch Kochtöpfe. Und all diese Dinge sollen eines Tages miteinander vernetzt und über das Internet steuerbar sein – ja, sogar miteinander kommunizieren können. Um dies zu erreichen, brauchen all diese Dinge „nur“ einen Anschluss an das Internet sowie eine eigene IP-Adresse.

Kommunikation der Dinge

Immer mehr Hersteller von Dingen berichten von ersten Geh-Versuchen und Entwicklungen im Internet der Dinge, doch noch fehlt eine Basis für das gemeinsame Miteinander. Die Industrie muss sich erst auf bestimmte Normen einigen, die dann auch global Sprachen und Protokolle für die Kommunikation der Dinge regeln.

Unterschiedliche Experten prognostizieren, dass das Internet der Dinge (Internet of Things oder auch IoT) massive Auswirkungen auf alle Bereiche in Industrie, Wirtschaft, Medizin, Verkehr und Kommunikation haben wird. Parallel wird es aber auch das Leben der Menschen im Allgemeinen grundlegend verändern.

Gesunde Dinge

Nach Expertenmeinung werden einige Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens verstärkt vom Internet der Dinge profitieren. Hierzu gehört ganz klar der Gesundheitssektor. Durch den demografischen Wandel kommen enorme Anforderungen auf das Gesundheitswesen zu – die Menschen werden immer älter, die Behandlungskosten steigen stetig. Das Internet der Dinge kann hier durchaus Probleme lösen. Durch die Vernetzung von Geräten, Prozessen und Dingen kann man Pflege und Behandlung effizienter gestalten. Unabhängig vom Aufenthaltsort können aktuelle Gesundheitsdaten eines Patienten erfasst und bewertet werden. Bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes kann entsprechend gehandelt werden. Mit Sensoren ausgestattete Wohnräume können älteren und kranken Menschen neuartige Wohn- und Lebenskonzepte ermöglichen.

Das Internet der Dinge ist Chance und Risiko zugleich. Es kann unser Leben erleichtern, darf aber nicht zu einem gefügigen Werkzeug für Datensammler verkommen. Hier gibt es also noch viel zu testen, zu entwickeln und zu vereinen.

Wir bleiben gespannt und halten Sie bei diesem und weiteren Themen auf dem Laufenden.


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